Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen

Jugendsozialarbeit am Kant-Gymnasium

Seit August 2020 ist die Schulsozialarbeit, unterstützt und umgesetzt durch den Sozial-kulturelle Netzwerke casa e.V. und das Sozialpädagogische Institut Berlin „Walter May“, am Kant-Gymnasium aktiv. Die Herausforderungen für Schule, Schüler*innen und Eltern gleichermaßen wachsen in vielen Bereichen und können sowohl den schulischen Alltag als auch die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen erschweren und beeinträchtigen. Hier greift die Schulsozialarbeit unterstützend ein, um vor allem soziale Benachteiligung auszugleichen und bei Problemen und Krisen der Schüler*innen zu helfen.
Hierzu nutzen wir die guten Vernetzungsstrukturen zwischen den Jugend- und Schulsozialarbeit-Teams in Spandau und weiteren Institutionen, um erfolgreiche Programme unseren eigenen Methoden und Organisationstrukturen hinzuzufügen und ganzheitliche und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.
Neben bereits etablierten Förderkonzepten arbeiten wir zudem an individuellen Maßnahmen und entwickeln Programme zur schulischen und persönlichen Förderung der Schüler*innen.
Die folgenden Kernbereiche und Zielsetzungen fallen in unser Tätigkeitsfeld:

    • Beratungen und Reflektorien für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen
    • Sozialpädagogische Betreuung
    • Unterstützung/Beratung beim Stress- und Lebens-Management der Schüler*innen
    • Mediation zwischen Eltern, Schüler*innen und Schule
    • Unterstützung bei Schuldistanz
    • Mitarbeit und Beratung in schulischen Gremien
    • Vernetzung und Kooperation zwischen Schule und außerschulischen Institutionen und Angeboten

Durch einen guten und steten Kommunikationsfluss mit und zwischen Schul- und Klassenleitungen, sowie Fachlehrer*innen, Eltern und Schüler*innen arbeiten wir an einem möglichst feinmaschigen Auffangnetz in dem Maßnahmen und Absprachen fundiert und zeitnah beschlossen und umgesetzt werden können.
Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen begegnen wir den wachsenden Herausforderungen für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen und die Schulsozialarbeit selbst auf Augenhöhe und befinden uns Inhaltlich am Puls der Zeit.

Jugendsozialarbeit an der Schule an der Jungfernheide

Jugendsozialarbeit als Bestandteil der Schule an der Jungfernheide kann bei der Bewältigung der wachsenden Herausforderungen unterstützend tätig werden, um die sozialen und persönlichen Benachteiligungen von SchülerInnen auszugleichen. Die organisatorisch wie methodischen Zugänge und gemeinwesenbezogenen Vernetzungsstrukturen der Jugendsozialarbeit fördern den Bezug zum sozialen und personalen Lernen, verknüpfen Lern- und Lebenswelten und erschließen außerunterrichtliche Lernpotenziale.

Dies erfordert strukturelle, aber gerade auch individuelle Hilfen und maßgeschneiderte Angebote. Im Rahmen eines integrierten Förderkonzepts von der Schule an der Jungfernheide und dem Schulsozialpädagogen werden Angebote/Kernleistungen bereitgestellt und (weiter-) entwickelt, die sich vorrangig beziehen auf die:

 

  • Unterstützung beim Erwerb schulischer (Abschluss-) Qualifikationen der SchülerInnen
  • sozialpädagogische Betreuung der SchülerInnen
  • Lebensweltbezogene Beratung
  • Berufsfeldorientierte Unterstützung
  • Kompetenzförderung
  • Stärkung der Partizipationsmöglichkeiten und -fähigkeiten
  • Arbeit mit Eltern
  • Kooperationen innerhalb und außerhalb der Schulen
  • Beratung von Lehrkräften
  • Zusammenarbeit und Mitwirkung in schulischen Gremien

 

Bei der Reintegration Bei der Reintegration in den Schulalltag steht die Entwicklung von Modellen zum Umgang mit Schulabstinenz im Vordergrund. Gemeinsam mit Schulleitung und LehrerInnen werden sowohl präventive Strategien als auch Methoden zum Umgang mit verfestigten Formen der Schulverweigerung installiert. Zur Reintegration in den schulischen Alltag werden alternative Unterrichtsmodelle Entwurfern, die dann gemeinsam umgesetzt werden.

Die Bandbreite der sozialpädagogischen Angebote für SchülerInnen bietet zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten zur Bewältigung aktueller Lebensschwierigkeiten und zur persönlichen Weiterentwicklung. Unterstützt wird die Verbesserung und Verstetigung der Zusammenarbeit zudem durch die programminterne Fortbildung, die sich – konzipiert als Tandem-Fortbildung – an die Lehrer/innen und Sozialpädagog/innen gleichermaßen richtet.

Jugendsozialarbeit im Schwerpunkt Inklusion an der Schule an der Jungfernheide

Die Schule an der Jungfernheide ist Schwerpunktschule für SchülerInnen mit dem Förderstatus „Geistige Entwicklung“. In zwei Klassen eines jeden Jahrgangs sind SchülerInnen mit Förderschwerpunkten integriert.

Seit dem Schuljahr 2018/19 besteht für diese Zielgruppe die Möglichkeit, bei persönlichen, schulischen oder familiären Problemen sozialpädagogische Begleitung in Form von Einzelgesprächen zu bekommen.

Die verantwortliche Sozialpädagogin steht im engen Kontakt und Austausch mit den KlassenlehrerInnen, SonderpädagogInnen sowie mit Beratungsstellen und relevanten Ämtern und Institutionen.

Die Schwerpunktarbeit bezieht sich insbesondere auf entwicklungsbegleitende Förderung der SchülerInnen, integrative Arbeit und das Empowerment – Erlernen von Strategien die Autonomie und Selbstbestimmung des Lebens der Förderschüler in der Gemeinschaft erhöhen. Regelmäßige Teilnahme an Lebenswelt bezogener Unterrichtseinheiten, Besuch externer Workshops für inklusive SchülerInnen und Exkursionen sollen zur Stärkung des Selbstbewusstseins und Eigenständigkeit eines selbstbestimmten Lebens dienen.

Strukturübersicht

An dieser Stelle finden Sie ein Organigramm der Jugendsozialarbeit der Schule an der Jungfernheide im PDF-Format.

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